Der Konkurrenzkampf in der Kreisliga erwies sich als äußerst spannend und zeigte bis zum Schluss seine dramaturgischen Facetten. Unsere Mannschaft setzte sich gleich zu Anfang des Wettbewerbs ganz oben in der Tabelle fest und ließ sich erst vor dem letzten Doppelspieltag von der Spitze verdrängen.

 
Der Konkurrenzkampf in der Kreisliga erwies sich als äußerst spannend und zeigte bis zum Schluss seine dramaturgischen Facetten. Unsere Mannschaft setzte sich gleich zu Anfang des Wettbewerbs ganz oben in der Tabelle fest und ließ sich erst vor dem letzten Doppelspieltag von der Spitze verdrängen. Die Punktunterschiede im oberen Trio untereinander waren minimal und durchaus überwindbar. Der letzte Spieltag am 11. März in Nienburg sollte also die Entscheidung bringen …
Der erste Gegner, MTV Nienburg 3, wurde souverän 6:2 besiegt, was eine zwischenzeitliche Punktgleichheit mit dem Tabellenanführer SG Heemsen/Erichs-hagen 1 zur Folge hatte. Das allerletzte Spiel, gegen den Holtorfer SV 1, sollte es also richten. Ein Unentschieden würde für den Meistertitel genügen.
Wie jedoch das Leben so spielt: Unser Stammspieler Jörg Schumacher verletzte sich während der ersten Begegnung und stand leider nicht mehr zur Verfügung.
Aufgeschreckt steckten wir die Köpfe zusammen: eine Notaufstellung musste her. Bald darauf ging es los! Siegesfreude und Enttäuschung wechselten sich in den ersten Paarungen ab; vor dem Mixed stand es 3:4. Das hieß: Ein Pünktchen fehlte noch zu einem Remis, was uns dann den Meistertitel bescheren würde.
Das Gemischte Doppel ging nach einer tollen Aufholjagd von Sabine und Volker doch knapp verloren, unsere Rechnung – auch bezüglich der Aufstellung – ging nicht auf und das fehlende Quäntchen Glück ließ uns letztendlich – mit dem Punkteverhältnis 18:6 – auf den dritten Platz abrutschen.
Fazit: Trotz punktueller Enttäuschungen sind wir mit dem Abschneiden sehr zufrieden, zumal wir tatsächlich nicht wussten, was und wer uns in der Kreisliga Nienburg/Diepholz erwartet. Obwohl sich im Vorfeld vereinzelte Kassandrarufe vernehmen ließen, spielten wir auf einem durchaus passablen Niveau, kämpften tapfer und verließen für keine Sekunde das führende Trio.
Und vor allem: Es hat Spaß gemacht! Die nächste Saison kann kommen, wir sind gerüstet.
PS: Ordnungshalber sei ergänzt, dass auch die 1. Mannschaft recht gut abschnitt, in der Bezirksklasse einen Platz im Mittelfeld belegte und ein ausgeglichenes Punkteverhältnis (14:14) erreichte.